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29. May 2013 71

Robert Bosch weint

Robert Bosch ist schon lange tot, seine Ideale und Ideen lebten noch ein halbes Jahrhundert weiter, bis die Untoten allüberall die Macht übernahmen, so auch in seinem Weltkonzern.
Bosch war ein Synonym für höchste Qualität seiner Produkte, egal ob ein Eisschrank, eine Küchenmaschine, eine Einspritzpumpe, ein Zündverteiler oder andere der 350.000 Artikel für Haushalt, Handwerk und die Industrie, er war ein Synonym für einen menschenwürdigen Umgang mit seinen Mitarbeitern, egal ob ein Südamerikaner, Neger  -  ja Neger!  - ein Deutscher oder ein Ami an der Werkbank stand, er war ein Synonym für den Industriellen schlechthin.

Undwashammajetzt?
Eine Umpackorganisation, einen Mogelpackungshandelsriesen, eine Rationalisierungsfirma, Lügenbarone als Chairmen, Bonisammler als Topmanager, verantwortungslose blutleere untote WirtschaftsMBAs als Lenker eines Riesenkonzernes.

So lasset uns alle ausrollen mit unseren Autos, weil die zugelieferten Teile profitmaximiert konstruiert wurden, der Waschmaschine nach drei Jahren beim Sterben zusehen, weil ein IC so programmiert wurde, dass der Tod nach exakt drei Jahren eintritt und die neue Zündspule doch nicht montieren, weil ein Kostenrechner die Halterung nicht mehr mitliefert.
Ich hatte in kurzer Folge eine Unzahl von bemerkenswerten Erlebnissen mit Produkten der Firma Bosch, war ich doch bisher überzeugt von der hervorragenden Qualität  Made in Germany.

Seit Kindertagen lebe ich mit Bosch Produkten – mein  Vater war mehr als 30 Jahre bei Bosch beschäftigt  - lebe mit dem Kühlschranktürgriff meiner Kindheit, den Kerzensteckern meines ersten Mercedes Achtzylinders, der mittlerweile 45 Jahre alten Küchenmaschine meiner Eltern, den Einspritzpumpen unzähliger Pagoden Cabrios die ich seit 15 Jahren repariere (nur sind meist bloß Reinigungs- und Einstellarbeiten nötig).
Lebe im Bewusstsein: Wenn ich eine gelbe Schachtel mit roter Bosch Aufschrift  erwerbe, habe ich höchste Qualität eingekauft,  kann beruhigt die Teile in mein Werk einbauen und alles ist in bester Ordnung. 
 
Die Realität holt mich  ein und nichts ist in Ordnung.

Ich bestelle – bestelle – weil lagernd hamma nix, weil Lager is teuer, weil lagern solln die Andern – einen Zündkabelsatz für einen 560SL Mercedes und eine Verteilerkappe und einen Verteilerfinger.
Und dann holt der Josef die Teile, eingepackt in die gelbroten Schachteln und dann montieren wir die Premiumteile und sehen die Aufdrucke Made in Germany und ich denke mir: LÜGE! So einen Dreck von Zündkabeln haben wir nicht einmal vom Allerbilligstanbieter nachgeschmissen gekriegt.

Uns so wünsche ich den Kostenrechnern und Konzernlenkern im Fegefeuer das montieren von Zündkabeln eigener „Produktion“ bis zum jüngsten Tag.

Und warum und wieso überlässt man Sesselfurzern, Weichfingern, Talkern und Quatschern die Steuerungsmechanismen eines Riesenkonzerns ?
top 7
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Kommentare

citroen80
15. Jul 2013

leider....
da muß auch ich dem schreiber danken, daß er den schrieb veröffentlicht hat !es gibt ja nur mehr profitt geile. aber wer ist der treiber ? nicht das unternehmen selbst, nein die lenker sitzen ganz oben, da sie sich doch alles in das beförderte jenseitz doch mitnehmen können. aus welchen grund müssen wir immer wieder als analpahbet zu den kreuzel maler vortreten ? ?? carlo der oldyaner läßt grüssen !

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